Osteopathie

Was ist Osteopathie?



Übersetzt würde Osteopathie "knochen-krank" bedeuten...
... doch es ist viel mehr als das!



Die Osteopathie besteht aus drei Säulen:

- Parietale Osteopathie
- Viscerale Osteopathie
- Cranio-Sacrale Osteopathie

Unser Körper besteht aus tausenden verschiedenen Zellen, Geweben und Strukturen. Hierzu zählen unter anderem Muskeln, Sehnen, sowie Gelenke, aber auch Organe und Nervenstrukturen sind in unserem Körper vorhanden.
Zu Beginn jeder Behandlung nehme ich mir für eine ausführliche und spezifische osteopathische Untersuchung Zeit. Diese wird mit dem Ziel durchgeführt, Spannungen, Beschwerden und Veränderungen in Ihrem Körper festzustellen. Sobald die Ursachen für Ihre Beschwerden gefunden sind, werde ich versuchen Diese durch manuelle osteopathische Techniken im weiteren Behandlungsverlauf auszugleichen und zu lösen.

Was macht die Osteopathie aus?



Die Osteopathie beschäftigt sich nicht nur mit orthopädischen Krankheitsbildern, sondern auch mit der Behandlung von Inneren Organen. Durch Stress oder Belastung kann es zu einer erhöhten Spannung im Fasziennetz des Körpers kommen. Die Faszien sind ein spannendes Netzwerk aus Bindegewebe, das unseren gesamten Körper miteinander verbindet. So stehen die einzelnen Organe durch diese Netze miteinander in Verbindung. Zudem dient dieses System als Leitstruktur für Blut- und Lymphgefäße. Verspannungen im Fasziennetz können dafür verantwortlich sein, dass es zu einer Kompression auf Gefäße kommt. Dieser Druck führt dann häufig zu einer eingeschränkten Zirkulation und zu funktionellen Organbeschwerden. Durch das Lösen der Faszienspannung kann es zur einer verbesserten Durchblutungssituation der einzelnen Organe kommen, was sich wiederum in einem gesteigerten Wohlbefinden ausdrücken kann.

Neben der Parietalen und Viszeralen Säule widmet sich der Osteopath auch dem Schädel- und Nervensystem. Die Annahme der Schädel sei eine starre Struktur ist mittlerweile überholt. In der Zwischenzeit wurde durch Forschungen festgestellt, dass es im Bereich der einzelnen Schädelknochen zu kleinen Mikrobewegungen kommt. Diese sind für die Informationsweiterleitung und Versorgung des Gehirnes unerlässlich. Zudem kommt es durch diese Mobilität zu einer Bewegung von Blut und Liquor - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schädels. Indem der Therapeut im Bereich des Craniosakralen-Systems mit ausgleichenden Techniken arbeitet, kann er auf das gesamte vegetative System stabilisierend einwirken.

Somit ist die Osteopathie eine manuelle Behandlungform mit einem sehr weiten Einsatzfeld. Behandlungen sind dabei von Patient zu Patient sehr verschieden, da Körper und Gewebe so eigen sind, wie auch der Charakter der verschiedenen Menschen ansich.

Ist Osteopathie bei Kindern und Säuglingen möglich?



JA - Das ist es definitiv! Da die osteopathische Behandlung in der Regel sehr sanft ist, können auch schon die Kleinsten mit dieser Methode behandelt werden. Hierbei muss man jedoch sagen - "Kinder sind keine kleinen Erwachsenen"! Sie besitzen eigene ganz eigene Anatomie und Physiologie! 

Viele osteopathische Techniken aus der "Erwachsenen-Osteopathie" sind hier nicht einfach übertragbar. So bedarf ein Säugling und Kleinkind einer deutlich sanfteren Herangehensweise. Daher ist es meiner Meinung nach zwingend notwendig spezielle Weiterbildungen in Kinderosteopathie zu absolvieren, da man als Behandler nur so den Ansprüchen der kleinen Patienten auch gerecht werden kann!

Diese Komplexität macht es für mich als Therapeut sehr spannend und jede Behandlung aufs Neue einzigartig!

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